Daniel van Soest ist Teamlead unseres Consulting-Teams, hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Administration von DNS-Servern und steuert seit 2012 als Experte das Kapitel rund um DNS-Server zum Fachbuch-Klassiker „Linux-Server – das umfassende Handbuch“ bei. Neben seinem fachlichen Fokus auf DNS und Webdiensten beschäftigt er sich auch mit Networking, Firewalling, und VPN.
Mich hat früh das Internet interessiert und begeistert – und ich bin fest davon überzeugt, dass ich Technik nur dann beherrschen kann, wenn ich sie wirklich in der Tiefe verstehe. Und wer das Internet verstehen will, muss die Funktionsweise von DNS verstehen. An PowerDNS schätze ich außerdem die große Dynamik und Flexibilität im Vergleich zu älteren DNS-Lösungen.
Mein Ziel ist natürlich, das jeder Teilnehmende für sich etwas aus dem Kurs mitnehmen kann – egal mit welchem Wissens-Level er oder sie in die Schulung startet. Und mir ist wichtig, dass alle die zugrundeliegende Theorie wirklich nachvollziehen. Es geht für mich nicht nur darum, zu zeigen, welche Einstellungen man vornehmen sollte, sondern darum, dass die Teilnehmenden die dahinterliegende Technik verstehen – so können Admins dann auch in Zukunft bei auftretenden Problemen autark reagieren.
DNS-Server gehören in Unternehmen in der Regel zur Basisinfrastruktur und funktionieren meist einfach. Sie werden ständig gebraucht, aber eben auch am meisten unterschätzt. Oft machen Admins oder Netzwerker das Thema „nebenbei“ mit. Dadurch gibt es häufig Probleme, die eigentlich von DNS verursacht, aber nicht richtig zugeordnet werden. Ein Beispiel sind langsam laufende Applikationen, bei denen DNS quasi als versteckte Bremse im Hintergrund fungiert, weil z.B. die Namensauflösung zu langsam läuft.
Außerdem rückt die wachsende Bedeutung von APIs aufgrund der modernen Architekturen immer stärker in den Fokus – hier spielt PowerDNS eine seiner größten Stärken aus.
Nach dem Kursbesuch können die Teilnehmenden den stabilen Betrieb von PowerDNS auch in großen Umgebungen gewährleisten und eine erfolgreiche Fehleranalyse durchführen. Und nicht zuletzt nehmen sie durch den Theorieblock am Anfang der Schulung ein echtes Grundverständnis für DNS und PowerDNS mit - aber keine Angst: Wie immer bei Heinlein gibt es natürlich auch jede Menge praxisnahe Übungen. ;-)
Ich freue mich immer auf die Beschäftigung mit dem Hidden Primary Master. Dieser spezielle DNS-Server fungiert als primärer (oder Master) Name-Server und speichert die ursprünglichen autoritativen Zonendaten einer Domain. Wichtig für Sicherheit, Stabilität und Performance ist, dass der Master nicht für DNS-Anfragen öffentlich sichtbar oder erreichbar ist. Stattdessen übernehmen andere öffentlich zugängliche sekundäre DNS-Server diese Daten per Zonentransfer vom Hidden Primary und beantworten die DNS-Anfragen der Nutzer. Viele machen meiner Erfahrung nach z.B. den Fehler, den Primary Master selbst ins Netz zu stellen – und setzen ihn damit u.a. der Gefahr von DDoS-Attacken aus.
Keinen Tipp, aber eines kann ich vielleicht anteasern: PowerDNS bringt auch jede Menge Tools für das Debugging mit, die weit über die Möglichkeiten hinaus gehen, die der DIG-Befehl bietet. Mehr verrate ich natürlich im Kurs ;-)
Sie möchten DNS wirklich verstehen und sich Tipps & Tricks von Daniel abholen? Ende April 2026 haben Sie an der Heinlein Akademie die nächste Gelegenheit dazu.
22.04. - 24.04.2026 (Berlin)
25.11. - 27.11.2026 (Berlin)