Jürgen ist sehr talentiert im Perspektivwechsel – ein Soft-Skill, der nicht nur für das Consulting, sondern auch als Dozent extrem hilfreich ist, denn er kann sich besonders gut in die Problemlagen von Kunden und Teilnehmenden hineinversetzen und ist oft technischer Dolmetscher zwischen verschiedenen Schnittstellen.
Ich liebe Python und Checkmk basiert auf Python. Man kann also super Erweiterungen für Checkmk selbst bauen. Aber die Open-Source-Version bringt auch schon richtig viel mit. Checkmk ist schon lange entwickelt und deshalb mächtig und funktioniert. Ich finde die Benutzeroberfläche toll und besonders die eingebaute Suchmaschine macht den Einstieg für Teilnehmende leicht. Ich würde sagen, die Einstiegshürde ist niedrig und die Lernkurve für Admins moderat – man kommt schnell zum Ziel. Für mich ist Checkmk einfach ein tolles Frühwarnsystem – auch weil es Trends aus der Historie ableitet und auf Basis dessen prognostiziert, wann ein Ereignis eintritt. Eine automatisierte Überwachung ist einfach genau das, was der Admin will und braucht – dann läuft kein Storage mehr unerwartet voll und kein Zertifikat überraschend ab.
Der Kurs ist nicht nur für Einsteiger interessant. Auch für erfahrene Admins bietet der Kurs noch viel Neues – z.B. wenn es um neue Versionen oder Updates geht. Wir möchten im Kurs auch Sicherheit vermitteln und ein Gefühl dafür: Was kann ich problemlos alleine machen und wo sollte ich mir doch Rückendeckung von Profis holen? Und im Zweifel sind wir von Heinlein Support natürlich da und unterstützen – auch im Consulting.
Ich liebe die Agent Backery. Checkmk überwacht ja durch das Einschleusen von Agenten auf die verschiedenen Systeme. Ich finde es einfach toll, wie die Agenten auf die verschiedenen Systeme verteilt und dort aktuell gehalten werden. Die Agent Backery ermöglicht, Monitoring-Agenten individuell zu konfigurieren, zu paketieren und automatisch zu verteilen. Dabei wird für jeden Host ein maßgeschneidertes Agentenpaket erstellt, das die passenden Plugins, Konfigurationen und Einstellungen enthält. Und als Sahnehäubchen: Man kann super einfach mit Shell-Skripten selber Abfragetools einbauen. So können Admins ihr Monitoring ohne tiefes Know-how nach ihren Bedürfnissen erweitern. Auf das Thema freue ich mich im Kurs sehr.
Am Ende ist mein Ziel natürlich, dass die Teilnehmenden alles wirklich verstehen - aber auch, dass sie lernen, mit Lücken umzugehen und wie sie Lücken schließen können. In der IT haben wir es immer mit einem Fortschrittsprozess zu tun – es gibt eben nie eine finale Version – und das Lernen hört nie auf.
Ein Hack vielleicht nicht, aber ich erinnere gerne immer wieder an eine Funktion, die eigentlich alle kennen, die Erfahrung mit Checkmk haben – weil sie im Notfall gerne vergessen wird. Wenn Checkmk richtig loslegt und aus irgendwelchen Gründen jede Menge Fehler von vielen Systemen gleichzeitig gemeldet werden, man quasi überflutet wird und gar nicht weiß, wo man anfangen soll: Drückt den Master-Switch-Schalter. Er deaktiviert temporär die Benachrichtigungsfunktion des gesamten Monitorings – so dass man in Ruhe nach dem eigentlichen Fehler suchen kann. Nur sollte man am Ende natürlich nicht vergessen, die Notifications wieder anzustellen. ;-)
Die Inhalte sind sehr umfangreich und die Wissensvermittlung im Kurs sehr breit – das ist Gold wert. Außerdem sind die Kursunterlagen wirklich toll und ausgereift – man muss kaum selbst mitschreiben. Und man bekommt im Kurs eben sein eigenes kleines Rechenzentrum zur Verfügung gestellt, so dass sich am Ende wirklich jeder selbst ein Monitoring gebaut hat.
Meine Empfehlung und Faustregel ist: Ein Admin, der sich gerade nicht wohlfühlt in seiner Rolle und unsicher ist, sollte sich unseren Support holen. Dann kann man mit vier Augen drauf schauen und sich rückversichern. Und wenn doch mal was schief gegangen ist, helfen wir natürlich auch bei der Fehlersuche. Die meisten Admins haben da aber ein gutes Bauchgefühl. Es gibt z.B. Fälle, wo sie neu im Job sind und der Vorgänger oder die Vorgängerin nicht alle nötigen Infos weitergegeben hat. Ein anderes Beispiel ist, wenn ein Unternehmen von einer anderen Monitoring-Lösung auf Checkmk wechselt und wir bei der Migration unterstützen. Oder wenn es einen größeren Versionswechsel gibt. Deshalb empfehle ich gerne unsere CompetenceCall-Verträge – da sind wir im Zweifel nur einen Anruf weit entfernt.
Sie möchten in Checkmk einsteigen oder ihr Wissen mit Unterstützung von Jürgen vertiefen? 2026 haben Sie bei uns dreimal die Gelegenheit dazu.
Systemmonitoring mit Checkmk für Einsteiger
13.04.-17.04.2026 (Berlin)
14.09.-18.09.2026 (Berlin)
16.11.-20.11.2026 (Berlin)