Unsere nächsten Konferenzen lieber in Sotschi?

SLAC-2014-mit-Datum-200x80pxAch, was haben wir diese Woche alles für vermeindliche Hiobsbotschaften aus Sotschi gehört. Hotelzimmer, die noch nicht bezugsfertig waren. Gesundheitsgefährdendes gelbes Wasser aus der Leitung. Ganze Hotels, die noch eine Baustelle waren. Darüber können wir in Berlin nur lachen.

Allen Meckerquerulanten in Sotschi sei gesagt: Ihr habt wenigstens ein Hotel. Ja! Wisst das bitte erstmal mal zu würdigen. Wir wissen: Es geht auch anders.

MK-2014-mit-Datum-200x72pxFür unsere Mailserver-Konferenz und die Secure Linux Administration Conference, die vom 12. bis 14. Mai 2014 stattfinden, hatten wir auch ein Hotel. Dachten wir wenigstens. Sogar ein neues — nach vielen Jahren im Tulip sind wir dieses Jahr an den Alexanderplatz umgezogen. Dachten wir wenigstens. Schon letzten Sommer wurden alle Verträge klargemacht — was soll da noch schiefgehen. Dachten wir wenigstens.

Kleine Schrecken und Unannehmlichkeiten

Die Nachricht, die uns das Hotel vor einigen Tagen übermittelte, sprach geringfügig verharmlosend von „einem kleinen Schreck“ und etwaigen „Unannehmlichkeiten“: Man habe die Konferenzräume „überbucht“ — soll heißen: Versehentlich an zwei Veranstaltungen gleichzeitig verkauft. Und was das bedeutet, kann sich jeder vorstellen. Unsere Woche war gegessen, soviel kann ich sagen.

IMG_7938_webMan kann philosophieren, wie das passieren kann. Man kann darüber sinnieren, dass unser Vertrag vermutlich der ältere Vertrag der beiden war. Man kann darüber lammentieren, dass auch das Abendprogramm unserer Konferenz auf den Alexanderplatz ausgerichtet war — und dass wir mit unseren Konferenzen ein paar besondere Ansprüche an die Größe und Lage der Räume haben, die es schon seit jeher nicht einfach machen, dafür ein passendes Hotel zu finden. Nicht umsonst kennen wir in Berlin fast jedes Hotel von Innen. Und natürlich haben wir einen Vertrag mit dem Hotel, der wenig Zweifel offen läßt.

Aber nützt ja nix. Zwei sind einer zu viel — und natürlich sind auch wir versucht, den Konflikt irgendwie zu lösen. Schließlich sollte just diese Woche das Konferenzprogramm und alles andere in die Druckerei gehen und festgezurrt werden. Dachten wir wenigstens.

Und nun: Konferenzhotel deluxe

Nach vier Tagen hektischer Telefondiplomatie, in der unser bisheriges Hotel auf der Suche nach einem Ausweichquartier für uns war, steht seit heute fest: Wir ziehen um. Nicht zum schlechteren, soviel sei versichert. (Denken wir wenigstens?!)

steigenberger-am-kanzleramtUnser neuer Tagungsort ist das Steigenberger Hotel am Kanzleramt. Also direkt zwischen Hauptbahnhof und Kanzleramt. Fußweg vom Gleis bis in den Tagungsraum: Keine 3 Minuten. Oder alternativ: Jeweils umsteigefrei mit dem Bus zum Flughafen Tegel oder direkt mit der Bahn zum Flughafen Schönefeld. Das hat natürlich auch was. Und Bio-Frühstück oben drauf, wenn das mal kein Argument ist.

Größere Räume, 3 Vortragstracks

Der Zuspruch zur Konferenz ist bislang recht groß — wir haben die Chance genutzt, und die Größe der Tagungsräume bei dieser Gelegenheit vergrößert. Doch nicht nur das: Am Dienstag Nachmittag bieten wir jetzt gleich drei Konferenztracks parallel an — wenn das mal kein fettes Programm ist. Aber unser diesjähriges Programmmotto ist ja sowieso: „Da kommt was zusammen“.

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Gut, das neue Hotel wird erst am 1. Mai eröffnet. Theoretisch zumindest. Also, laut Plan. Unsere Konferenz beginnt am 12. Mai. Wir weihen die Räume ein. Aber das darf man nicht so kleinlich sehen. Wir haben uns versichern lassen, dass weder Wowereit noch Mehdorn im Aufsichtsrat der Steigenberger Hotels sitzen. Was soll da also noch passieren? Es gebe keine Bauverzögerungen, wurde uns versichert. Haben die beim BER damals ja auch gedacht.

Also gut: Genug gefrotzelt. Größere Räume, mehr Vortragstracks, quasi direkter Bahnanschluß — und ein nagelneues Haus, das gewiß nicht von der schlechtesten Sorte ist. Wir freuen uns auf den Umzug — und laden ein: Am 12./13. Mai zur Mailserver-Konferenz bzw. am 13./14. Mai zur Secure Linux Administration Conference (SLAC).

Oder eben gleich die ganzen drei Tage mit immerhin 34 Vorträgen. Da kommt was zusammen. Kommen Sie auch?

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