Windows-Server-Konsolidierung mit virtuellen Samba-Servern

Bei der Rechenleistung der heutigen Maschinen, ist es unwirtschaftlich auf einer Maschine nur einen Server laufen zu lassen. Ein System sollte in der Lage sein, unter verschiedenen Namen im Netz erreichbar zu sein, dadurch kann die Leistung der Hardware besser ausgenutzt werden.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Apache Webserver, der mehrere Web-Auftritte gleichzeitig verwalten kann. In der Praxis ist es so, dass es im Netz mehrere Server gibt, auf denen Dokumente abgelegt sind. Sollen nun die Server auf einer Maschine zusammengefasst werden, führt dieses zu Problemen, da zum Beispiel in verschiedenen Dokumenten Verknüpfungen auf eine ganz bestimmte Freigabe verwendet werden. Wird jetzt ein Server abgeschaltet, müssen alle Dokumente bearbeitet werden.

Jetzt kommt der große Vorteil eines Samba-Servers. Auf einem Samba-Server können mehrere virtuelle Samba-Server mit unterschiedlichen NetBIOS-Namen eingerichtet und betrieben werden. Dadurch ist es möglich, bestehende Hardware auf einem Server zu konsolidieren.

Auch ist es möglich, durch den Einsatz mehrerer NMB-Instanzen, auf einem Server mehrerer NetBIOS Workgroups oder Domänen einzurichten. An Hand von praktischen Beispielen sollen diese Techniken der virtuellen Samba-Server und der Verwaltung mehrerer NMB-Instanzen gezeigt werden.

Referent

Stefan KaniaStefan Kania schwört auf die Kombination Samba + LDAP als preiswerten, vor allem aber flexiblen Ersatz für MS ActiveDirectory. So können die Server unter Linux laufen. Seit 1995 nutzt er Linux und arbeitet seit über 10 Jahren als Trainer, wo er es schafft die graue Theorie mit seiner umfangreichen Praxiserfahrung zu verbinden. Wenn er nicht im Kursraum steht, betreut er mittelständige Firmen verschiedener Branchen.

 

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