Skalierendes Mailstorage für Dovecot mit S3 und Ceph/Rados

Neben dem bekannten harten Leben eines Mailserver-Administrators, der sich neben dem Betrieb auch um Blacklisting oder die Nachverfolgung von E-Mails kümmern muss, kommen mit dem umfangreichen Einsatz von IMAP gerade in größeren oder wachsenden Infrastrukturen weitere Anforderungen hinzu.
Da bei IMAP Mails immer und dauerhaft auf den Mailsystemen der Anbieter verfügbar müssen, steigen die Anforderungen
an den Mailstorage.

Klassische Konzepte können vorsehen, entweder den Speicherbereich zu partitionieren oder die Maildaten auf einem gemeinsam genutzten SAN oder NAS vorzuhalten.

Dovecot bietet die Möglichkeit, Mails als Objekte u.a. via S3 zu speichern, zu indizieren und zu laden.
In Ceph steht ebenfalls eine S3-Schnittstelle zu nativen Rados-Objekten bereit.

In diesem Vortrag wird beschrieben, wie Dovecot, S3 und Ceph zusammen funktionieren und neben einer horizontalen
Skalierbarkeit nebenbei noch eine höhere Verfügbarkeit erreicht wird.

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