Disaster Recovery und P2V-Migration mit ReaR

Es ist nur in bash programmiert -- aber ReaR ("Relax and Recover") hält, was der Name verspricht: Auf Knopfdruck recovert das über CD, USB-Stick oder PXE-Bootimage bereitgestellte Rescue-System einen einmal gebackupten Orginalserver -- vollautomatisch, von A bis Z.

Auch schwierige KonfReaR Logoigurationen wie Software-RAID, LVM-Systeme, ausgefallene Dateisysteme, Netzwerkbondings und andere Konstellationen erledigt ReaR im Handumdrehen. Am Ende bootet der restaurierte Server, als ob nichts gewesen wäre.

Doch wer sagt denn, dass ein Recovery immer auf vergleichbarer Hardware stattfinden muss? Die von Heinlein Support erstellten neuesten Versionen von ReaR können das Recovery auch bei geänderter Hardware durchführen. Echte udev-Unterstützung macht's möglich: Geänderte Festplattencontroller und Netzwerkinterfaces werden erkannt, die notwendigen Treiber geladen und die entscheidenden Änderungen an der initrd werden automatisch vorgenommen.

Damit kann ReaR auch als universelles Migrationstool genutzt werden, um physikalische Server zu virtualisieren (P2V).  Auf Knopfdruck ziehen Server in eine VMware-Umgebung um -- im Idealfall vollautomatisch ohne Interaktion mit dem Administrator. Nach wenigen Minuten Ausfallzeit ist die Migration durchgeführt.

Doch nicht nur das: Selbst der Weg von Vmware zurück auf einen physikalischen Server ist möglich -- oder der Wechsel von einer Virtualisierungslösung hin zu einer anderen.

Und wenn als nächstes Feature auch Größenanpassungen in Partitionstabellen möglich werden, macht das ganze noch einmal doppelt Spaß.