Software-Defined Networking: Eine Einführung

Cloud Computing und Virtualisierung stellen Netzwerkadministratoren vor neue Herausforderungen: Wie lassen sich virtuelle Maschinen mehrerer Kunden über die grenzen physikalischer Computing-Knoten sicher verbinden? Was müssen Admins beachten, damit ein Setup von Anfang an ordentlich skaliert? Und wie lässt sich eine Cloud so konstruieren, dass Kunden ihre Netzwerktopologie selbst bestimmen können, ohne andere User innerhalb der Cloud zu stören? Waren Netzwerkinstallationen in der Vergangenheit noch vornehmlich statisch, so braucht das Rechenzentrum der Gegenwart eine hochgradig flexible Netzwerkimplementation. Software-Defined Networking (SDN) will genau das sein: Netzwerkumgebungen, die noch vor 2 Jahren utopisch zu sein schienen, sind dank moderner SDN-Software keine Herausforderung mehr. Der Vortrag ist eine grundsätzliche Einführung in das Thema Software-Defined Networking und erläutert am Beispiel von OpenStack Neutron (mitsamt OpenFlow und Open vSwitch), wie SDN-Umgebungen im Alltag aussehen können.

Referent:

Martin Gerhard Loschwitz hatte seine erste Begegnung mit Linux im Alter von 9 Jahren und ist seither ein enthusiastischer Maintainer freier Betriebssysteme. Seit 2003 ist er als Entwickler Mitglied des Debian-Projekts und zeichnet sich dort mittlerweile für die Pflege des Linux-HA-Clusterstacks verantwortlich. Er ist Autor zahlreicher Publikationen in einschlägigen Fachzeitschriften und hat sich in den letzten Jahren vor allem als HA-Spezialist einen Namen gemacht. Seit September 2011 arbeitet er für hastexo! dort entwickelt er das Kursmaterial für die hastexo Academy und ist als Principal Consultant für die Themen Distributed Storage und OpenStack unterwegs.

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