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Digitale Souveränität erzählen: Marketing & Communications Managerin Laura Stieler führt mit starken Geschichten ins digitale Morgen

Laura Stieler hat aus echter Begeisterung heraus Neuere deutsche Literatur in Berlin studiert und stand vor der Frage: Was möchte ich damit beruflich machen? Nach einem Volontariat in einer PR-Agentur mit Fokus auf Digitalwirtschaft war klar: Besonders IT-Sicherheit ist ihr Ding. Nach einem Projekt für das Wirtschaftsministerium zur Erhöhung der IT-Sicherheit für Unternehmen wollte Laura in die Wirtschaft, um dort noch mehr zu bewirken – aber auf jeden Fall in ein Tech-for-Good-Unternehmen mit gesellschaftlicher Relevanz. Die Heinlein Gruppe und unsere souveräne Videokonferenzlösung OpenTalk waren da quasi der nächste logische Schritt.

Porträtfoto Laura Stieler

Bei uns erzählt Laura Geschichten über OpenTalk und macht unsere Videokonferenz jeden Tag ein bisschen bekannter. Außerdem verantwortet sie den öffentlichen Auftritt und die Positionierung der gesamten Heinlein Gruppe.

Im Interview erzählt sie, was sie motiviert, was sie an der IT-Branche begeistert und warum sie mehr Jacken im Schrank hat als der durchschnittliche Berliner.

Du bist seit zwei Jahren bei uns - warum würdest Du Heinlein als Arbeitgeber anderen weiterempfehlen?

Das gesamte Team ist für mich ein echter Pluspunkt. Zu jedem fachlichen Thema gibt es Expert:innen, und jeder teilt sein Wissen gerne. Innerhalb der Teams herrscht ein wertschätzendes Miteinander mit viel Anerkennung für individuelle Erfolge. Außerdem ist die fachliche Weiterentwicklung in der Heinlein Gruppe super möglich. Das Unternehmen ist quasi eine große Lernwerkstatt.

Wir veranstalten mehrmals pro Jahr Teamtage – wie ist Dein Eindruck von den Tagen?

Mein Marketing-Schwerpunkt liegt bei OpenTalk. Wir nutzen die Teamtage dort für den bereichsübergreifenden Austausch zwischen den Teams. Alle sind integriert, halten Vorträge, lernen voneinander und zeigen, woran sie aktuell arbeiten. Für meine Aufgabe ist toll, dass die Teamtage einen intensiven Überblick und viel Verbindung schaffen. Ich nehme oft jede Menge neue Content-Ideen und Kommunikationsansätze für meine Arbeit mit.

Welche Kompetenzen sollte man als Marketing & Communications Managerin bei Heinlein mitbringen?

Auch wenn ich selbst keine Technikerin bin, ist ein ausgeprägtes Interesse an Technologie schon wichtig. Und man sollte es lieben, mit Menschen im Austausch zu sein. Umsetzungsstärke und eine ausgeprägte Eigeninitiative sind auch relevant, denn OpenTalk ist ja quasi ein Start-up im Traditionsunternehmen. Da gibt es jede Menge Gelegenheiten zu gestalten und sich aktiv einzubringen – darauf sollte man Lust haben. Und wir suchen Menschen, die vom Wert digitaler Souveränität überzeugt sind und an den Erfolg des Produktes glauben.

Welche Aufgabe liebst Du in Deinem Job am meisten?

Am besten gefällt mir die Zusammenarbeit mit den Entwickler:innen. Ich erzähle einfach gern, was wir bei OpenTalk tun. Es ist toll, dass das Team meinen Aufgabenbereich im Blick hat und versteht, wie ich arbeite. Die Kolleg:innen sind engagiert, kommen aktiv mit Ideen, beantworten jederzeit Fragen. Sie erzählen ungefiltert über technische Ansätze und Neuerungen und ich übersetze für die Außenwelt. Das macht mir wirklich Spaß.  

In Deinem Job kannst Du theoretisch in jedem Unternehmen arbeiten – was zieht Dich gerade in die IT-Branche? 

Ich mag komplexe Zusammenhänge, bei denen viele sagen würden: Wie soll ich darüber eine nachvollziehbare Geschichte erzählen? Außerdem ist es mir wichtig, in einem Unternehmen mit einer größeren Vision zu arbeiten. OpenTalk ist ein wirklich tolles Produkt, aber wir wollen damit eben auch einen Beitrag zu mehr technologischer Unabhängigkeit für Deutschland und Europa leisten, weil wir alle an das große Ganze glauben. In der Öffentlichkeit herrscht über Open-Source-Software oft ein falsches Bild. Sie wird mit Nerds in Verbindung gebracht oder als Gratis-Spielerei gesehen. Mit diesen Vorurteilen möchte ich aufräumen. Für mich ist der Einsatz für digitale Souveränität eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich möchte in Politik und Wirtschaft Aufklärungsarbeit leisten – und nicht zuletzt auch den einzelnen Menschen als Übersetzerin die Berührungsangst mit Technologie nehmen.

Was war bisher Dein größter Erfolg?

Als ich zu Heinlein kam, war OpenTalk noch relativ neu und kaum bekannt. Wenn heute irgendwo über Videokonferenzen berichtet wird, wird OpenTalk eigentlich immer erwähnt. Dass die Menschen OpenTalk kennen, ist mein Verdienst. Und auch, dass man uns inzwischen als Heinlein Gruppe mit verschiedenen Marken und Säulen kennt und wahrnimmt, ist mein Erfolg. 

Was darf an Deinem Arbeitsplatz niemals fehlen?

Mein kleiner Schrein. Ich habe Dinge und Botschaften gesammelt, die liebe Kolleg:innen mir geschenkt haben. Die habe ich immer vor Augen, freue mich und fühle mich motiviert: Ich mache den Job hier auch für das Team.

Welche Superkraft hättest Du gerne?

Beamen stünde ganz oben auf meiner Liste. Ich könnte ohne Reiseplanung schnell überall sein – in Kamakura am Meer oder spontan bei meiner Familie. Die Zeit stoppen fände ich auch toll. Ich könnte kurz etwas ändern, erledigen oder nochmal nachdenken – oder einfach eine kurze Pause einschieben. Das wäre gelegentlich extrem hilfreich.

Womit verbringst Du Deine Zeit am liebsten, wenn Du gerade nicht bei Heinlein bist?

Videospiele und Musik machen. Ich bin z.B. ein riesengroßer Fan von Legend of Zelda: Ocarina of Time. Ich habe mir sogar das Triforce tätowieren lassen. Ich verbinde das Videospiel auch mit Kindheitserinnerungen: Mein Bruder, meine Mutter und ich haben Legend of Zelda früher exzessiv gespielt. Und ich mache elektronische Musik. Ich verwende dabei nur meine Stimme und manipuliere sie so, dass sie klingt wie Instrumente.  

Welchen Film oder welche Serie sollte man sich unbedingt ansehen?

Ich finde, Filme und Serien müssen immer zur jeweiligen Lebenssituation passen. Deshalb wechseln meine Favoriten je nach aktueller Lebenslage und sind eher etwas für den Moment. Ich habe aber noch eine kleine, feine DVD-Sammlung. Dazu gehören z.B. Filme wie „Big Fish“ von Tim Burton, der Fantasyfilm „Wo die wilden Kerle wohnen“, der Thriller „Memento“ oder „Apocalypse Now“ als Klassiker. Filme müssen emotional einfach etwas mit mir machen – entweder sie bringen mich zum Lachen, machen mich traurig oder regen zum Nachdenken an.

Und welches Buch magst Du besonders?

Ich habe ja mal Literatur studiert. Deshalb steht bei mir zu Hause eine kleine Sammlung signierter Bücher von Autor:innen, die ich auf Lesungen selbst getroffen habe. Ich kann z.B. den Roman ALFF von Jacob Nolte sehr empfehlen. Außerdem mag ich „Dunkle Stadt Bohane“ von Kevin Barry oder „Das hündische Herz“ von Michail Bulgakow. Ich liebe einfach düstere Geschichten, die etwas schräg sind.

Wen würdest Du gerne mal zufällig in der U-Bahn treffen?

John Lord, Gründungsmitglied und Keyboarder von Deep Purple. Ich hatte das Glück und habe ihn vor seinem Tod noch live spielen hören. Ich mag auch seine klassischen Kompositionen sehr – über die hätte ich gerne mal mit ihm gesprochen.

Was ist Dein Guilty Pleasure?

Ich liebe Jacken – besonders von kleinen Labels, die ich an besonderen Orten entdeckt habe. Ich habe mir z.B. ganz aktuell zwei neue Jacken aus Japan mitgebracht. Ich suche nach besonderen Lieblingsstücken, von denen es nur wenige gibt. Wenn ich eine solche Jacke sehe, weiß ich einfach sofort: die muss ich haben! Dabei kaufe ich nicht nach der aktuellen Mode. Eine meiner coolsten Jacken ist z.B. einfach schwarz - hat aber einen ganz besonderen Schnitt.

Hast Du ein Lieblingstier und wenn ja, welches & warum?

Meine Lieblingstiere sind Haie. Haie sind für mich die spannendste Tiergattung. Es gibt hunderte Arten, und sie sind uralt. Die jeweilige Art ist perfekt auf ihren Lebensraum angepasst. Mein Favorit ist der Walhai, der übrigens Vegetarier und der größte Fisch der Gegenwart ist. Ich finde das Meer insgesamt extrem spannend – auch weil es noch so unerforscht ist.

Was denken Leute von Dir, das nicht stimmt?

No comment.

Liebe Laura, vielen Dank, dass Du OpenTalk, digitaler Souveränität und unserem Unternehmen eine starke Stimme gibst. Wir freuen uns, dass Du da bist und wünschen Dir ganz viel entspannte Zeit mit Legend of Zelda, Haien und der Musik von John Lord. :-)