CeBIT 2011 vorbei

Die CeBIT 2011 ist vorbei. Fünf Tage harrten wir in den erfreulich gut gefüllten Messehallen 2 (Open Source) und 11 (Security) aus — bei schlechter Luft (schlechter als früher?). Die fünf Tage frühlingshaftes Sonnenwetter haben wir allenfalls aus der Ferne gesehen. -Wenn überhaupt.

Aber im Ergebnis sind wir sehr zufrieden: Deutlich mehr Besucher als vor einem Jahr strömten durch die Hallen, auch die Qualität der Kontakte ist deutlich besser. Da hat unser Team jetzt einiges zu tun, um das alles abzuarbeiten. Wichtigstes Thema auf dem Messestand: Unsere revisionssichere e-Mail-Archivierung und unsere Anti-Spam-Appliance. Dabei hat nicht nur die Messe selbst mehr Besucher angezogen, auch mit Bau und Wirkung unseres Messestandes sind wir dieses Jahr sehr zufrieden — siehe Fotogalerie. Schade nur, daß die Deutsche Messe das Thema „Open Source“ oder „Linux“ in ihrer PR nach wie vor stiefmütterlich behandelt — dabei ist es doch gerade Halle 2, die stets proppenvoll gefüllt ist.

Hype-Thema Nr. 1 war natürlich stets die „Cloud“. Egal um was es ging, fast jeder Hersteller schien irgendwie das dringende Bedürfnis gehabt zu haben, irgendwo dick „Cloud“ an seinen Stand schreiben zu müssen. Im Zweifel war alles „Cloud“. Da ist dann am Ende eine Software für Web-Foren revolutionär überraschend „cloud“-fähig (aha!) und wenn man nicht aufpaßt, dann kriegt man sicher auch in der Messecafateria „cloud“-fähiges Mineralwasser verkauft. Bei aller Willensstärke mußten dann jedoch selbst wir dem Psycho-Druck nachgeben und haben auch an unserem Stand die Cloud gezeigt (siehe Foto).

Auch unsere Vorträge waren gut besucht: Egal ob in Halle 11 (Heise), Halle 3 (Heise) oder Halle 2 (Linux-Magazin): Stets standen die Zuhörer dicht gedrängt bis auf den Gang und auch nach Vortragsbeginn blieben noch spontan viele Zuhörer stehen und namen sich die Zeit. Eine Zuhörer-Cloud ist mir nach wie vor eben doch noch die liebste Cloud…

Zurück in Berlin werden jedoch die Schäden sichtbar: Krankheitsausfälle, allen voran Schnupfen und Heiserkeit, machen die Runde und dezimieren unser Team. Eine Woche lang nonstop reden steckt man halt doch nicht ganz so locker weg…. Wir grüßen also mit Husten, Heiserkeit und ‚hnubbfen.

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