Ein GFS für Alles? Theorie und Praxis bei der Umstellung auf ein globales Filesystem.

Inhalt:

Grundlage jeder EDV sind die Erzeugung, die Bearbeitung und die Speicherung von Daten. Sowohl die reine Anzahl an Dateien als auch deren physikalische Größe nimmt permanent zu. Zusätzlich werden die einzelnen Computer immer schneller und wollen dementsprechend auch schneller gefüttert werden. Daraus ergibt sich zwangsläufig das Problem, dass immer mehr Daten immer schneller zur Verfügung gestellt werden müssen.

Im Vortrag soll ein Überblick über aktuelle Entwicklungen von Clusterfilesystemen bzw. Global-File-Systemen (GFS) und der damit in Verbindung stehenden Technik (SAN,iSCSI) gegeben und auf Unterschiede, Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungsansätze eingegangen werden. Anhand der praktischen Umsetzung eines neuen File-Services-Konzeptes am Max-Planck-Institut für Biogeochemie(Jena) soll detailliert dargestellt werden, wie aus einem Anforderungsprofil einer bestehenden Infrastruktur eine Lösung erarbeitet und – mit einigen Problemen – umgesetzt werden konnte.

Referent:

Peer-Joachim KochPeer-Joachim Koch studierte an der FU-Berlin Chemie und ist seit 1990 im UNIX-Umfeld tätig. Seit 1999 arbeitet er als Systemadministrator beim MPI für Biogeochemie und ist dort für den File- und Mail-Servies, sowie das Netzwerk zuständig.