Spam & Viren juristisch sauber erfolgreich filtern

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Alle stöhnen, alle leiden. Alle? Wirklich alle? Manche Provider nennen Ihre Schutzmaßnahmen schon "SPAM-Schutz", wenn sie nur 30 der unerwünschten Mails herausfiltern, andere Provider filtern gleich dutzendweise normale legale Mails in die Spamverdachtsordner. Dabei ist es eigentlich recht einfach.

SPAM-freie Postfächer sind keine Utopie, sondern bei guten Providern selbstverständlicher Standard. Die größten Schwierigkeiten ist dabei eigentlich die geltende Rechtslage, nach der filternde Provider und Administratoren schnell in Gefahr laufen, eine Straftat nach 206 StGB zu begehen. Andererseits fordert der BGH von den Netzbetreibern einen Virenschutz – wer dem nicht nachkommt, verletzt seine Sorgfaltspflicht gegenüber seinen Kunden. -Alles in allem nicht schwierig, teilweise sogar Widersprüchlich ” aber lösbar.

Heinlein Support baut und betreibt unzählige Spam-Filter – wir zeigen, wie man mit einer geschickten Kombination von Überprüfungen, Filtersystemen und einem bißchen "künstlicher Intelligenz" mittels Postfix, amavisd-new und anderer Ansatzmöglichkeiten einen sicheren Mailserver konzipiert, der zu >99 SPAM-frei ist, kaum fehlerhaft filtert und nebenbei so virensicher ist, wie nur möglich. Und -natürlich- das ganze juristisch sauber handhabt. Zum Nachbau empfohlen.

Referent:

Peer HeinleinPeer Heinlein betreibt mit seinem Team seit 1992 einen eigenen Internet-Service-Provider und ist routinierter Linux-Administrator. Sein 2002 erschienenes "Postfix-Buch" über den Betrieb von Mailservern ist zum Standardwerk geworden; mittlerweile sind auch seine Bücher "LPIC-1" und "Snort, Acid & Co." bei Open Source Press erschienen. Peer Heinlein ist zertifiziert nach LPIC-2 und führt seit vielen Jahren Schulungen für UNIX-/Linux-Administratoren über Aufbau und Betrieb sicherer IP-Netzwerke durch.